déi Lénk ruffen op fir d'gewerkschaftlech Manifestatioun vum 16. Mee
Ët gëtt héich Zäit: Zesummen géint all Sozialofbau!
Opruff fir d’Manifestatioun vum 16. Mee
Die Finanzkrise fegt über die ganze Welt hinweg und hat eine umfassende Weltwirtschaftskrise ausgelöst. Die Verantwortlichen in den Chefetagen der Wirtschaft bedienen sich weiterhin fürstlich, die verantwortlichen Politiker weigern sich die wirtschaftliberale Politik der Deregulierung und Umverteilung wirklich in Frage zu stellen. Zur Rettung der Banken wird der Staat zur Hilfe gerufen, die Steuerzahler werden zur Kasse gebeten und die Kosten der Krise auf die Beschäftigten abgewälzt. Arbeitsplätze werden abgebaut, Einkommen der Beschäftigten gekürzt, Sozialver-sicherungen in Frage gestellt, Menschen in Armut getrieben.
In ganz Europa beginnen sich die Menschen gegen diese Politik der Krisenbewältigung zu wehren, welche die wirklich Schuldigen schont und die Folgen der Krise auf die Beschäftigten und Rentner abwälzt. Anfang April gingen die Menschen in zahlreichen Städten auf die Straße um klarzustellen: „Wir zahlen nicht für eure Krise!“
Am 15. und 16. Mai wird erneut in ganz Europa gegen Sozialabbau mobilisiert. So auch in Luxemburg. déi Lénk, die sich schon lange gegen jegliche Form des Sozialabbaus wehrt, begrüßen den Entschluss der Gewerkschaften, am 16. Mai auch in Luxemburg gegen Sozialabbau, für die Arbeitsplätze, Kaufkraft, den Index und die Sozialversicherung zu mobilisieren. déi Lénk rufen ihre Mitglieder, die Beschäftigten und Rentner dazu auf, sich massiv mit ihren Familien an dieser Demonstration gegen Sozialabbau zu beteiligen.
Mobilisierung gegen jeglichen Sozialabbau!
Wir rufen auf zur Mobilisierung gegen jeglichen Sozialabbau, sei es von Seiten des
Patronats, der EU-Kommission oder durch die CSV-LSAP-Regierung, die den Index jahrelang manipulierte, den Unternehmern massive Steuergeschenke bescherte, Arbeitslosenentschädigung für Jugendliche in Frage stellte, den Lohnersatz im Krankheitsfall verschlechterte, risikoreiche Spekulationsgeschäfte förderte und die Umverteilung zugunsten der Reichen vorantrieb.
Wir mobilisieren auch gegen jeglichen Sozialbbau nach den Wahlen, gegen die geplante Erhöhung des Rentenalters, gegen die Privatisierung von Sozialleistungen, gegen die Kürzung der Anfangsgehälter im öffentlichen Dienst, gegen Arbeitsplatzabbau und Einkommensverluste, gegen die erneute Manipulation des Index, gerade dann, wenn es zu erhöhter Inflation kommen wird.
Wir mobilisieren für ganz konkrete Maßnahmen gegen die Krise, für eine massive Erhöhung des Mindestlohnes (300 Euro schlagen wir vor), für das Verbot von Entlassungen in Betrieben, die Gewinne abwerfen, für Arbeitszeitverkürzung und Ausbau öffentlicher Dienstleistungen (Kinderbetreuung und Ganztagsschule, öffentlicher Transport, Strom und Wasser, …), für die Kontrolle und Regulation der Finanzmärkte, für die Besteuerung der Spekulation, für eine Umverteilung auf Kosten der Reichen und zugunsten den Schaffenden, für antikapitalistische Strukturreformen (es lohnt sich die umfassenden Vorschläge von déi Lénk genauer anzusehen – www.lenk.lu).
Dafür kämpfen wir, am 16. Mai und darüber hinaus.
Et gëtt héich Zaït!
Der Aufruf als Flugblatt zum Ausdrucken (pdf, 1 Seite A4, 67 Kb)
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