Déi Lénk fordert Strom- und Gasnetze in öffentlicher Hand
Wirtschafts-und Energieminister Krecké plant die Schaffung einer neuen Gesellschaft in der die CEGEDEL, die SOTEG und Saarferngas aufgehen würden, und an der ArcelorMittal, E.On, RWE und Electrabel 61 Prozent Anteile hätten. Sie würden quasi monopolistisch die ganzen Transportnetze für Gas und Elektrizität im Land kontrollieren und einen großen Teil der lokalen Verteilung. Die noch für Ende dieses Jahres geplante Transaktion wird mit der Versorgungssicherheit begründet.
Es gibt keine bessere Garantie für die Energieversorgung als wenn die Netze in öffentlicher Hand liegen. déi Lénk fordert die majoritär staatliche Kontrolle über die Transportnetze und die Kommunalisierung der lokalen Netze. Die Gemeinden sollen sich zu einem großen, eventuell auch überregionalem Einkaufssyndikat zusammenschließen, um günstige Tarife zu erreichen.
Das von Minister Krecké geplante Gebilde würde seinen Strom aus den Atomkraftwerken beziehen. Die Umstellung auf erneuerbare Energien, die Dezentralisierung der Energieproduktion, die Steigerung der Energieeffizienz wären nicht mehr steuerbar und somit in Frage gestellt. déi Lénk wird im Herbst auf eine Mobilisierung gegen Kreckés Projekt hinarbeiten.
(Mitgeteilt von déi Lénk am 15.8.2008)
Retour à la listeProchains évènements
-
Roter Freitag; Frauenarbeit und gewerkschaftliches Engagement in Luxemburg vor 1940
Plus d'informations