Luxemburg braucht eine linke Opposition
(TH) - Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie sehr eine linke Stimme in der Luxemburger Politik fehlt. Steigende soziale Ungleichheiten und Arbeitslosigkeit, Indexmanipulationen und Wohnungsmangel prägen die soziale Bilanz der Regierung. Im Bereich der Umweltpolitik und des Klimawandels bestimmen nach wie Konzeptlosigkeit und Fahrlässigkeit die Haltung der Regierung. Beispiele von sozialem Widerstand, wie die Mobilisierung gegen das Gesetzesprojekt 5611, sowie die Debatten um die europäische Verfassung, haben gezeigt, dass die Unzufriedenheit mit den neoliberalen Politikrezepten wächst.
déi Lénk haben in den vergangen Jahren durch eine Vielzahl von Initiativen zu einer Stärkung der außerparlamentarischen Opposition beigetragen und sich verstärkt zu Wort gemeldet. Doch all jene, die sich nicht zufrieden geben mit der herrschenden Politik und für eine soziale und solidarische Politik eintreten, brauchen auch eine politische Vertretung, unter anderem im Parlament. Die Interessen all jener, die unter der steigenden Armut und unter prekären Arbeitsverhältnissen leiden, müssen offensiv verteidigt werden.
déi Lénk haben begonnen, ihre Teilnahme an den Wahlen 2009 aktiv vorzubereiten. déi Lénk werden in allen Wahlbezirken antreten und konkrete Antworten geben auf den Kaufkraftverlust, die Wohnungsnot und Umweltzerstörung. Der Wahlauftritt von déi Lénk wird im Zeichen der generationellen Erneuerung und des kämpferischen Engagements stehen.
Die großen Erfolge von Die Linke in Deutschland zeigen, dass es möglich ist, dem Neoliberalismus eine Politik für Arbeit und soziale Gerechtigkeit entgegenzusetzen. Um erfolgreich zu sein werden déi Lénk die Unterstützung ihrer Sympathisanten und Wähler brauchen, sowie all jener die sich nicht mit dem herrschenden politischen Einheitsbrei abfinden wollen. Zeigen wir alle gemeinsam, dass der Neoliberalismus auch in Luxemburg einen politischen Gegner hat!
(Ein Beitrag aus goosch.lu)
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