Nationale Koordination von déi Lénk: Jetzt die Forderungen der Menschen in den Vordergrund stellen!
Die Nationale Koordination und die Kandidatinnen und Kandidaten von déi Lénk zogen am Montag abend Bilanz der Wahlen für die Abgeordnetenkammer.
déi Lénk begrüssen die Tatsache, dass es insgesamt zu keinem Rechtsruck bei diesen Wahlen gekommen ist. Die Verschiebungen haben sich innerhalb des Rechts/Links-Gefälles in Luxemburg getan. Die CSV gewann die 2 Sitze hinzu, die DP und ADR im Zentrum und im Osten verloren. déi Lénk gewannen den Sitz im Süden zurück, den sie 2004 an die LSAP abgeben mussten.
Der Erfolg von déi Lénk ist eine kollektive Leistung die vor allem in einem aussergewöhnlich grossen Anteil an Listenstimmen ihren Ausdruck findet. déi Lénk haben einen engagierten Wahlkampf geführt in dem sie die Frage der sozialen Gleichheit und Gerechtigkeit in den Mittelpunkt stellten. Für diese Forderungen gibt es eine gesellschaftlichen Zutimmung in einem Land in dem die Ungleichheiten zunehmen. In diesem Sinne hat der Sitzgewinn für déi Lénk Signalwirkung, über die reine Wahlarithmetik hinaus.
déi Lénk fordern die nun zu bildende Regierung, egal wie sie zusammengesetzt sein wird, dazu auf, die Sorgen und Begehren der 90% der Menschen, die gegen Lohn arbeiten gehen und den Reichtum dieses Landes schaffen, zu ihrem Programm zu machen. Nicht das 100-Punkte-Programm der Raffgier, das die Patronatsorganisationen vorgelegt haben, soll der Leitfaden sein, sondern das Forderungsprogramm der 30.000 Menschen, die am 16.Mai für den Sozialstaat demonstriert haben. déi Lénk verweisen dabei u.a. auf ihr eigenes Dringlichkeitsprogramm in fünf Punkten (Mindestlohn, Kündigungsschutz, Sozialwohnungen, Steuergerechtigkeit und öffentliche Dienste, Arbeitszeitverkürzungen).
(Mitgeteilt von déi Lénk)
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